Der Herbst ist da und die Temperaturen sinken allmählich. Gerade jetzt ist es wichtig, auf Ihren empfindlichen Magen und Darm zu achten. Vermeiden Sie im Herbst fettige und scharfe Speisen, da sich Magen und Darm nicht an die leichte Sommerkost gewöhnen können. Haferbrei beruhigt den Magen, stärkt die Milz und befeuchtet die Lunge – eine hervorragende Wahl für Ihre Gesundheit im Herbst.
Morgens Haferbrei zu trinken ist am nahrhaftesten.
Experten sind der Ansicht, dass der Verzehr von Haferbrei im Herbst besonders nahrhaft ist. Im Frühherbst, nach einem Sommer mit kalten Getränken, sind Milz und Magen leicht geschwächt, und das Immunsystem nimmt ab. Warme Speisen, insbesondere heilsamer Haferbrei aus Japonica- oder Klebreis, stärken in dieser Zeit Milz und Magen und spenden neue Lebensenergie. Jeden Morgen auf nüchternen Magen empfiehlt sich eine große Schüssel heißer Haferbrei, um Magen und Darm zu nähren, ohne den Verdauungstrakt zu belasten oder zu Übergewicht zu führen.
Gleichzeitig wird empfohlen, bei einer Erkältung vermehrt warmen Haferbrei zu trinken, da dieser das Schwitzen fördert, die Wärme ableitet und Wind und Kälte vertreibt, was die Genesung effektiv unterstützt. Zudem leiden die meisten Menschen nach einer Erkältung unter Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden; Haferbrei kann die Nährstoffaufnahme im Magen-Darm-Trakt verbessern. Darüber hinaus können manche Medikamente den Magen reizen, und Haferbrei kann die Magenschleimhaut schützen.
Kürbisbrei ist besser als Reisbrei.
Nach einem sonnigen Sommer, in dem Kürbisse prächtig gediehen, sind sie jetzt besonders nährstoffreich. Kürbisbrei ist daher das perfekte herbstliche Stärkungsmittel. Er gilt als wärmender Brei und ist im Vergleich zu kühlenden Varianten wie Brei mit eingelegtem Ei oder magerem Schweinefleisch aufgrund seiner milden Konsistenz besser geeignet, um dem Körper im Herbst Wärme und Nährstoffe für den Verdauungstrakt zu spenden.
Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist Kürbisbrei von neutraler bis leicht wärmender Natur. Regelmäßiger Verzehr kann Qi und Blut stärken, Hitze ableiten und entgiften sowie Asthma lindern und Schwellungen reduzieren. Da Kürbis süß ist und die Herbstluft trocken ist, leiden viele Menschen unter Symptomen wie rissigen Lippen, Nasenbluten und trockener Haut. Die TCM geht davon aus, dass diese Herbsttrockenheit mit einem Mangel an Körperflüssigkeiten und einem Mangel an Lungen-Yang zusammenhängt. Kürbisbrei wirkt hitzeableitend, nährt den Magen und stärkt die Milz. Zusammen mit anderen flüssigkeitsbildenden, Yin-nährenden und die Lunge befeuchtenden Lebensmitteln gekocht, kann er die Symptome der Herbsttrockenheit deutlich lindern.
Ältere Menschen sollten nicht jeden Tag Haferbrei essen.
Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Ältere Menschen, die Haferbrei essen, erfreuen sich Glück und eines langen Lebens.“ Zwar stimmt es, dass mit zunehmendem Alter die Verdauung nachlässt und Haferbrei die Verdauung tatsächlich fördern kann, doch kann der tägliche Verzehr der Gesundheit schaden.
Der langfristige Verzehr von Haferbrei hat folgende Nachteile: Da Haferbrei nicht gründlich gekaut werden muss, beschleunigt der Mangel an Kauen die Degeneration der Kauorgane bei älteren Menschen; Haferbrei ist arm an Ballaststoffen, was der Entgiftung bei älteren Menschen nicht förderlich ist.
Essen erfordert Kauen. Durch das Kauen werden die Getreidekörner nicht nur mit den Zähnen zerkleinert, sondern auch die Speichelproduktion angeregt. Die Enzyme im Speichel spielen eine wichtige Rolle bei der Stärkeverdauung. Ohne Kauen kann die Amylase im Speichel die Stärke im Brei nicht vollständig in Maltose aufspalten, was die Verdauung beeinträchtigt. Speichel neutralisiert außerdem die Magensäure und regeneriert die Magenschleimhaut. Beim Verzehr von Brei produziert der Mund kaum Speichel, was dem Schutz der Magenschleimhaut schadet.
Kantonesischer Congee ist für Diabetiker nicht geeignet.
Die verschiedenen Porridge-Läden in der Straße brummen. Eine Schüssel Porridge kostet zwischen fünf oder sechs Yuan und zwanzig oder dreißig Yuan, und es gibt viele verschiedene Sorten. Beim Verzehr von Porridge in einem Restaurant sollten Sie jedoch auch auf folgende Nährwertaspekte achten.
Erstens führt längeres Warmhalten zu Vitaminverlust. Restaurants kochen den Porridge üblicherweise vor der Öffnung und halten ihn dann in einem Topf warm. Porridge, der mehrere Stunden warmgehalten wird, erleidet jedoch unweigerlich einen erheblichen Vitaminverlust.
Zweitens ist kantonesischer Reisbrei meist herzhaft, wie beispielsweise der weit verbreitete Reisbrei mit eingelegtem Ei und magerem Schweinefleisch. Diese Reisbreie enthalten verschiedene Fisch-, Fleisch- und Eiersorten, die alle Salz enthalten. Daher ist die Gesamtmenge an Salz, die man durch den Verzehr dieser Art von Reisbrei aufnimmt, recht beträchtlich; bei einer 300-Gramm-Schüssel sind das 3 Gramm Salz, was für Menschen mit Bluthochdruck ungeeignet ist. Da kantonesischer Reisbrei auf weißem Reis basiert und eine Schüssel relativ groß ist, ist er auch für Diabetiker ungeeignet.


